titel

«Sub-Montometer-Sonde – ein exploratives Interface»

künstler

Agnes Meyer-Brandis | ffUR[Forschungsfloss für Unterirdische Riffologie u.V.] Köln

datum20.05.2005 bis 29.05.2005
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PROGRAMM

Eröffnung & Vernissage, Freitag, 20. Mai, 19.30–21 Uhr im Kunstraum
Installation bei der Igelweid, Aarau, 20. - 22. Mai, 10 - 17 Uhr

Sa 21. Mai, 17 - 18.30 Uhr, im Kunstraum
«Tools to search» – Einführung von Agnes Meyer-Brandis

Das nachfolgende Salongespräch, soll die auch im Werk von Agnes Meyer-Brandis angesprochene Thematik der Transdisziplinarität zwischen Kunst und
Wissenschaft und deren Suche nach gemeinsamen Wegen und Mitteln weiter aufgreifen.

So 22. Mai, 14 Uhr im Kunstraum
SALONGESPRÄCH «Wissenschaft und – oder Kunst?»
Ein offenes Salongespräch mit Gästen aus Kunst und Wissenschaft
Hierzu erscheint eine Publikation (Download PDF Publikation siehe oben)

ÖFFNUNGSZEITEN

Ausstellung im Kunstraum, 20. - 22. Mai, 10 - 17 Uhr
sowie 26./27. Mai, 16 - 19 Uhr und 28./29. Mai 13 - 16 Uhr
oder nach Vereinbarung: Tel. 062 84 46 16

zur Ausstellung / Veranstaltung

Mittels den Suchgerätschaften, z.B. der «SGM-Eisberg-Sonde» oder dem «Korallenriff-Detektor», die die Künstlerin Agnes Meyer-Brandis entwickelt, können subterrane Phänomene und verborgene Möglichkeitswelten erforscht werden. Sie sind sensible Erweiterungen unserer Sinnesorgane und erlauben eine Wanderung durch unbekannte Strata und Tiefenschichten.
Durch ein Beziehungsgeflecht aus wissenschaftlichen Thesen, technischen Innovationen - «ground breaking technologies» - und künstlerischer Phantasie schafft sie ober- und unterirdische Schnittstellen, die eine poetische Annäherung an unbemerkte Parallelrealitäten ermöglicht. Geistreich und mit leiser Ironie stellt die Künstlerin so eine Balance zwischen dem Fiktivem und dem Faktischem her.

Agnes Meyer-Brandis | ffUR [Forschungsfloss fĂĽr Unterirdische Riffologie u.V.]
schreibt dazu in ihrem Statement: «Jede Situation, jeder Ort und Moment ist
für uns ein Stapel von Geschichten. Zwischen und durch diese parallelen Aktualitäten surfen wir kreuz und quer, tauschen Elemente der repräsentativen Ebene mit Elementen der verborgenen aus, verknüpfen oder putzen die zu oberst auf dem Stapel liegende Geschichte solange, bis die darunter liegende zum Vorschein kommt.»

Agnes Meyer-Brandis schreibt weiterhin: «Uferloses Denken und Finden von neuen Wegen und Mitteln erfordern ein aufgeschlossenes hochqualifiziertes Team
von Spezialisten mit unterschiedlichen Hintergründen. Wenn sich unsere Mannschaft von scharfen Denkern und experimentellen Informatikern, Geophysikern, Hydrogeologen, Mineralogen, Speläologen, Biologen und Künstlern zusammenschüttet, entstehen explosive Mischverhältnisse und neue Energien, die wiederum frische Lösungen freisetzen.»

Auszug aus den Grundsätzen des ffUR:
- Untersuchung von Alltag und Aktualität
- Entwicklung von «Ortungsmaschinen und -mitteln» und Verknüpfungsstrategien.
Momentaner Forschungsschwerpunkt:
- Beweisführung und Erzeugung von «Sinnesdaten» verborgener Schichten (Tiefenblick), unterirdische Schnittstellen

Weitere Hintergrundinformationen finden sie auf der Website der KĂĽnstlerin
www.ffur.de

zum Künstler, zur Künstlerin

Die 1973 geborene Künstlerin Agnes Meyer-Brandis lebt und arbeitet in Köln
und schloss nach einem Studium der Mineralogie in Aachen/D sowie der Bildhauerei in Maastricht/NL und der Akademie Düsseldorf, ihre Ausbildung mit einem Diplom als Medienkünstlerin an der Kunsthochschule für Medien in Köln/D 2003 ab. Agnes Meyer-Brandis zeigte ihre Projekte an internationalen Festivals wie der Ars Electronica in Linz (2002 und 2003), Biennale of Electronic Arts in Perth, Australien (2004), Kassel, Documentary Film & Video Festival (2004), Basel, «VIPER» Internationales Festival für Film Video und neue Medien (2004) sowie der Galerie Kapelica, Ljubljana, Slovenien (2005) und dem Kunstraum Düsseldorf (2005).

Downloads

KRA-Publikation 2005 (380 kb)


LINKS

http://www.ffur.de
http://www.festival05.ch

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