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HARUKO & LORETAN
Raumfahrung
Installationen und Videoarbeiten 2002
23. August bis 14. September 2002

Vernissage
Fr. 23. August, 19.00 Uhr
Zwischenhalt:
Fr. 30. August ab 16 Uhr
Finissage:
Sa. 14. September ab 13 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag, 16.00 - 19.00 Uhr
Samstag, 13.00 - 16.00 Uhr

Presse-Downloads

Wie eine verlassene Stätte fühlt sich der Ort hier an. HARUKOs weisse "Hochzeitsiglus" sind fast leer. Die pneumatische Pumpe presst unter rhythmisch gedämpftem "Schschsch" ständig Luft in die Objekte aus zusammengeschweissten PVC-Planen; diese verdrängen Raum gegen Restraum wie ein ständiges sich Aufbäumen der Technik gegen physikalischen Widerstand. Ob Kosmonaut oder Inuit, Menschliches hinterlässt seine Hüllen, oder ist es die Membran zwischen deren Gedanken und der Aussenwelt, die Verbindung von Intimem mit der Nützlichkeit der funktionalen Aussenstation. - Die japanische Kaffeeküche lädt ein zum geniessen und driften.

Josef Loretans weisse gipsene Schneeflecken haben erstmals 1995 auf Gletsch/Furka dem Raum beziehungsweise der Landschaft ihre annähernd surrealistische Wirklichkeit eingebrannt. 7 Formen aus Schnee als Zeichen des Verlaufs: die Zeit- das Licht- die Zahl. Josef Loretan lotet im Kunstraum das Untere und das Obere aus, versucht die Schwerkraft und hängt sieben lange spitze Kegel auf, womit er einen Kontrapunkt setzt zum statischen Umfeld. Gegen die Aussage eines Gegenübers, es handle sich hier wohl um die Hüte der sieben grossen Zauberer, hatte der Künstler nichts einzuwenden, lächelte jedoch verschmitzt.

Während der Dauer der Ausstellung entsteht ein Trickfilm mit den gezeigten Objekten als Darsteller. Die beiden Künstler planen, den Film an der Finissage, Samstag 14. September ab 13 Uhr, im Kunstraum vorzuführen.

Text: Violet Vlusser

Links:
HARUKO / Die Nische / Unter Wasser / LORETAN /

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