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Roman Sonderegger «Wohin des Weges, Sonnenkönig?»

Ausstellung: 04. bis 30. Oktober 2020

Roman Sonderegger «Wohin des Weges, Sonnenkönig?»

Roman Soneregger setzt sich im Kunstraum Aarau in seiner Einzelausstellung mit dem klingenden Titel » Wohin des Weges, Sonnenkönig? «  Mit den Grenzen des Ausstellungsraumes auseinander. Dabei versetzt er seine Objekte in ein Kräftemessen mit dem vorhandenen Raum: Reibung, Spannung, befruchtende geistige Kollisionen.

Website Roman Sonderegger

Rahmenprogramm:

Vernissage mit Eröffnungsrede von Julia Schallberger
Samstag 3. Oktober 2020, 19 Uhr

 

Künstlergespräch mit Julia Schallberger und Klangintervention von David Brequenzer
Freitag 16. Oktober 2020, 19 Uhr

 

Die Veranstaltungen finden unter den geltenden Schutzmassnahmen statt.
(Hände desinfizieren / Anwesenheit registrieren / Abstand einhalten / Maskenpflicht in den Innenräumen)
So können wir uns gegenseitig schützen!

Wir Danken für das Verständnis und freuen uns auf euch


Kunstraum Aarau

 

„Mit freundlicher Unterstützung von: …

_________________________
Kunstraum Aarau
Ochsengässli 7
5000 Aarau
info@kunstraumaarau.ch

 

Öffnungszeiten
DO 18–20 Uhr
FR 17–19 Uhr
SA und SO 13–16 Uhr
Kategorie: Kunstraum

Renata Rara Kaminska: Capi-Colo-Cola

Ausstellung: 5. September bis 26. September 2020

Renata Rara Kaminska: Capi-Colo-Cola <capitol-colonial-col(l)aps>

 

Die aus Polen stammende Künstlerin Renata Kaminska lebt und arbeitet heute in Berlin. Nach ihrer künstlerischen Ausbildung in Polen, Deutschland sowie in der Schweiz hat Kaminska eine internationale Reichweite erlangt und in den USA, Belgien, Deutschland und Russland ausgestellt. Fragestellungen, die den öffentlichen Raum und gesellschaftliche Leben betreffen werden in ihren Arbeiten reflektiert. Mittels Installationen und Videos lotet sie Machtstrukturen in der Öffentlichkeit sowie das Verhätnis zwischen Individuum und Gesellschaft aus. Die Hinterfragung gängiger Kategorisierungen bildet eine wichtige Konstante in Kaminskas Oeuvre, wobei naturwissenschaftliche oder soziologisch-wirtschaftliche Argumentationen stets den Diskurs bestimmen. Diesen Wissenschaftsformen stellt die Künstlerin künstlerische Methoden gegenüber und deckt so das bisher nicht Erörterte auf.

 

„Mit freundlicher Unterstützung von: …

– Aargauer Kuratorium
– Stadt Aarau

 

 

EDUCATIONArt Institut, University Maria Curie-Sklodowsky (prof. Mikołaj Smoczyński), Lublin, PL

Academy of Visual Arts, HGB (prof. Astrid Klein), Leipzig, D

 

BIENNALE

2015 – Biennale AURORA, Dallas, USA

2013 – 55 Venice Biennale, Pavillon Luxemburg (with Catherine Lorent)

2012 – 9 Manifesta Biennale, Belgium

2012 – 7 Berlin Biennale

UPCOMING SOLO 2020:

Kunstverein Kunstraum, Aarau, Schweiz

Gallery Weekend, Victoria Bar, Berlin, Deutschland

FAMA, São Paulo, Brazil

 

SOLO EXHIBITIONS (SELECTION),

2019 — „Zjawa / Phantom”, Foundation of Jewish Heritage, Zamość

2019 — „Phantom Monument”, Kunstverein Rosa Luxemburg Platz, Berlin

2019 — „Zjawa” ,Galeria STUDIO, PKiN, Warschau

2015 — „Hundert Millionen”, Gallery CHERT/Porcino, Berlin

2011 — „RE-”, rstr Gallery, Munich

2009 — „Zwei Tage, Drei Nächte”, RLX Gallery, Berlin

2008 — „Volume”, Kunstverein, Berlin

2005 — „BODYCHECK”, HGB Gallery, Leipzig

2004 — „1,8 l, GRAND TOURISME”, compactspace Gallery, Berlin

2003 — „Shot”, Monique Goldstrom Gallery, New York, USA

2003 — „TRAFIC”, STRALAU 68, Berlin

2002 — „CUSHIONED INTERIOR”, Gallery Eigen&Art, Leipzig

 

COLLECTIONS (SELECTION),

La Collection d’art de la Mobilière, Berne, Swiss

The contemporary Art collection of the City Warsaw, Poland

Luciano Benetton Collection, Venice, Italy

Fondazione Giorgio Cini, Isola San Maggiore, Italy

Private collections in Warsaw, Cracow, Berlin, Leipzig, München, Stuttgart, Köln, Basel, Oslo, Honolulu, NYC, Kiev

 

 

 

 

Rahmenprogramm:

Ausstellung: Samstag 5. September bis Samstag 26. September 2020

Vernissage: Freitag 4. September 2020, 19 Uhr

Einführung von Christoph Doswald, Kurator, Vorsitz AG Kiör Zürich

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Kunstraum Aarau
Ochsengässli 7
5000 Aarau
info@kunstraumaarau.ch
Öffnungszeiten
DO 18–20 Uhr
FR 17–19 Uhr
SA und SO 13–16 Uhr
Kategorie: Kunstraum

Stefan Jaeggi – Shoot Me ! #1 #2 #3 #4 #5 #6

Ausstellung: 13. Juni – 05 Juli 2020

„Stefan Jaeggi: Aim high, shoot low“

Die Ausstellung Shoot Me ! des Künstlers Stefan Jaeggi (*1972) zeigt eine konzeptionelle Arbeit in sechs Ausführungen. Alle präsentierten Objekte sind nicht konzipiert, um ausgestellt zu werden, sondern darauf ausgelegt, im Ausstellungsraum fotografiert zu werden. Stefan Jaeggi hat sie so konstruiert, dass sie ein optimales Bild abgeben: sie ordnen sich der Zentralperspektive unter, füllen das rechteckige Format einer Kamera aus, zeigen sich in den Primärfarben Rot–Grün–Blau und bieten Hilfestellung fürs Scharfstellen und den Weissabgleich. Zum Thema wird so nicht das Objekt selber, sondern seine Präsentation und Dokumentation. Der Künstler setzt sich hierbei mit dem Medium der digitalen Fotografie auseinander und inszeniert eine aktuelle Entwicklung des Kunstbetriebs kritisch. Nicht was es aussagt, macht es aus, sondern wie es sich zeigt.

Seit 2016 bringt Jaeggi Bilder in den dreidimensionalen Raum. Er nennt seine Arbeiten Bildobjekte, eine Mischform aus Bildern und Objekten. Sie haben sich aus seiner langen Erfahrung als Fotograf und seinem vielfältigen handwerklichen Können entwickelt. Der Künstler setzt seine Ideen mit Freude um, arbeitet sich am Material ab und entwickelt das Konzept bis ins letzte Detail weiter. Dabei verselbständigt sich die Idee, das fertige Objekt gibt dem Publikum nur indirekt Hinweise auf seinen Ursprung. Wer genau hinschaut, stösst aber sicher auf den Schalk, die Ironie und die Sorgfalt, die Jaeggis Arbeiten auszeichnen.

Nach verschiedenen handwerklichen Ausbildungen und einer abgebrochenen Fotografenlehre machte sich der in Solothurn aufgewachsene Künstler 1996 als Fotograf selbständig. Es folgten Aufträge für namhafte nationale und internationale Medien. Seit 2010 widmet er sich künstlerischen Arbeiten. 2011 erhielt er vom Kanton Solothurn ein Atelierstipendium in Paris. Von 2014 bis 2017 absolvierte er den ‹Master Fine Arts› an der Zürcher Hochschule der Künste. In den vergangenen Jahren hat er sich autodidaktisch zum Schreiner weitergebildet. Stefan Jaeggi lebt mit seiner Familie in Zürich.

 

Text: Urs Honegger*

 

* Urs Honegger, 1974, lic. phil. Germanist und Master of Digital Arts, schreibt für die Zeitschrift Hochparterre über digitales Design und leitet das Nachrichtenportal Hochparterre.ch.

 

 

Rahmenprogramm:

SO 14.6. 13–16 Uhr Künstler anwesend

DO 18.6. 18–20 Uhr Künstler anwesend

FR 19.6. 18.30 Uhr Kunstraumgespräch mit Stephan Jaeggi

SA 27.6. Künstler anwesend

FR 3.7. Save the Date: Finissage-Event

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5000 Aarau
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Öffnungszeiten
DO 18–20 Uhr
FR 17–19 Uhr
SA und SO 13–16 Uhr
Kategorie: Kunstraum
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How I should look like

Eine Ausstellung Nicolle Bussien

„How I should look like“

Ausstellung vom 18. Januar bis 16. Februar 2020

 

Nicolle Bussien wird zwei Arbeiten zeigen. Im OG wird die neue Arbeit „Light on“, im EG „Auftakt“ zu sehen sein.

„Light on“ 2020

Mehr-Kanal-Audioinstallation mit Fotografie-Blitzen
Ausgehend vom Setting des Bewerbungsfoto-Shootings reflektieren verschiedenste Stellensuchende gesellschaftliche Normen und was es heisst diesen nicht zu entsprechen. Ihre Erfahrungsberichte und Überlegungen ertönen im Sprechchor und leiten das Publikum zwischen den blitzenden Studioleuchten.
„Lights on“ hinterfragt auf eine kritische Weise die Inszenierung von Professionalität auf der Arbeitssuche.

„Auftakt“ 2019

Die Videoarbeit Auftakt gibt den Betrachter*innen intime Einblicke in die Verwandlungsprozesse zweier befreundeter Dragqueens. Im Video sind verschiedene Stadien des konzentrierten Schminkens und Umziehens
zu sehen. Durch Spiegelungen, Verschiebungen und Zeitsprünge wird die erwartete lineare Entwicklung von ‹natürlich› zu ‹künstlich› gebrochen. Die Protagonist*innen spielen mit Attributen von Männlichkeit
und Weiblichkeit und spiegeln sich dabei gegenseitig. Ihrer Verletzlichkeit ausgesetzt, verstecken sie ihren Körper hinter Masken und Bekleidungen.

Vernissage: Freitag 17. Januar 2020, 19 Uhr

Manon-on-Tour: 25. Januar 2020, 13 Uhr -doch ich warte hinter dem Vorhang, Performance von Steela Diamond und X Noëme mit Nicolle Bussien und Crew

Finissage: Sonntag 16. Februar 2020, 17 Uhr

 

 

 

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„von koerperlosen Organen“

Eine Ausstellung Dominic Neuwirth

„von koerperlosen Organen“

Eine Ausstellung des auserwählten Publikumspreisträger 2018 Dominic Neuwirth.
Ausstellung vom 15. November – 15. Dezember 2o19

Dumpfe Vibrationen aus fernen Gegenden, ewig weit entfernt, wabern spürbar durch den Untergrund der äussersten Erdschichten. Fernab der Tore versammeln sich flechtenähnliche Häutchen, die sich träge in Richtung Schwelle bewegen. Es ist ein aufreibender Weg, geprägt von tiefen labyrinthartigen Furchen, die sich zu einem scheinbar undurchdringlichen Netz organisiert haben. Angezogen durch ein offenliegendes Vakuum zieht das Material sich durch die Poren, schält ihre äusseren Schichten. Ein wellenförmiger Atem weht über die globalen Schichten und wälzt die abgelagerten Strukturen um. Kein Körper mehr da um die Organe anzuheften. Pochend erhebt sich Etwas unsicher aus der Dunkelheit, nur um sich wieder hinzulegen. Drehend angetrieben schrammen formlose Teile an ihrer eigenen Begrenzung. Eingepfercht inmitten unüberwindbarer Balken, die den Horizont der aufbrechenden Teilchen deutlich beschneiden. Die Umrahmung grenzt ein, das ist wahr, aber vielleicht nur, um stärker zu verfestigen. Was ein Teilchen an Fläche verliert, gewinnt es an Dauer. Es ist normal das Umrissene zu schützen, denn es ist das, was uns fortbestehen lässt.
Materielle Manifestationen aus Zeiten, die den Lesenden und Schreibenden nicht eigen sind, werden zu Artefakten, deren undurchsichtigen Funktionsweisen sich nur erahnen lassen. Die Überbleibsel eines hybriden Produktionsablaufs. Säubernde Filterstrukturen, wabenartige Oberflächen herausgerissen und in ihre eigene Ohnmacht eingerahmt. Eingeschlossen in ihr eigenes Unvermögen, ausgeschlossen aus ihrem leeren Inneren. Es ist die Topologie einer Geometrie der Leere. Akribisch kompatibilisiert und produziert für die Bedürfnisse eines tiefschürfenden Machtapparates. In Abwesenheit des Maschinisten, ruhen die propellerartigen Schrauben, über deren Potentiale man sich nicht einig ist. Vermutlich lag ihre Bestimmung darin, die orientierungslosen Partikel und Häutchen in Richtung Grenzraum zu treiben. Ein Raum, der sich als stark selektiv entpuppen sollte und die nomadische Materie pedantisch nuancierte. Den einen blieb der Eintritt verwehrt, zerrüttet im vergeblichen Versuch, die plissierten Falten zu überwinden, bleiben sie haften an unnachsichtigen Lamellen, die keineswegs gewillt sind, sich von ihrer Beute zu trennen. Andere passieren die angeblich profanen Tore der Freiheit, im Unwissen darüber, dass sie sich in Wahrheit in einem rotierenden System der bodenlosen Wiederholung befinden. Tastend begeben sie sich durch den Raum, kämpfen mit ihren erblindeten Augen. Doch das chronische Dazwischen durchdringt sie unablässig, es agiert als hätte es sich zum Ziel genommen den Stillstand voranzutreiben, um anhaltend von koerperlosen Organen umgeben zu sein.

Vernissage
Donnerstag 14. November 19oo

Auserwählt afterparty vol. III
Freitag 15. November

Meet the artist
Donnerstag 21. November 19oo

Finissage
Sonntag 15. Dezember 15:00

 

 

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